Gestern erst bin ich durch Zufall auf eine Filmszene mit Heath Ledger gestoßen, die ich so gut fand, dass ich sie mir fuenfmal anschauen musste- wirklich musste! Ihr kennt sie sicherlich auch. Es ist die Szene aus „10 Dinge, die ich an dir hasse“, in der Patrick seiner Kat ein Staendchen singt- aber nicht in den heimischen vier Waenden, oh nein! Natuerlich muss ein komplettes Rugby Stadion herhalten, um seiner Showeinlage Wuerde zu verleihen. Die Big Band, der oertlichen Schule sorgt fuer die noetige Background Musik, die Cheerleader Freundinnen kommen aus dem Stoehnen nicht mehr raus & doch bleibt die Schleimwelle weit hinterm Damm, denn klar ist, dass es in diesem Moment wirklich um die wahren Filmgefuehle zwischen zwei Teenagern geht.
Wie dem auch sei, ich habe den Film nie ganz gesehen wie so viele der Filme, die man als Maedchen unbedingt haette sehen muessen. Nun ist es aber meist so, dass ich solchen Richtlinien gekonnt ausweichen kann, bzw. es schaffe dem ganzen eine neue Richtung zu geben. Die sieht dann meist so aus, dass ich mich sorgfaeltig mit der Biografie einer der Schauspieler befasse, in dem Fall entschied ich mich fuer die von
Viel interessantes konnte die Wikipedia nicht hergbeben, bis, ja bis auf die Info, dass sie vor kurzem als Produzentin und Hauptdarstellerin fuer Die Glasglocke fungierte. Große Freude, endlich hat sich jemand dem Stoff dieses wunderbaren Buches und somit auch seiner leider viel zu frueh verstorbenen Autorin angenommen.
Um ehrlich zu sein, hatte ich keine Ahnung wer genau sich hinter, bzw. unter der Glasglocke befand & so fuehrte mich der gestrige Tag auf vielen Umwegen zu Sylvia Plath.
Die Glasglocke ist ihr einziger Roman und laut Bekanntheitsgrad (zumindest was die amerikanische Literatur angeht) auch so intensiv, dass es fuer ein Lebenswerk gereicht hat.
Ich selber werde mir das Buch so schnell wie moeglich aneignen, es lesen & lieben lernen.
Dreh- und Angelpunkt ist das Amerika, der 50er Jahre in dem eine junge Frau versucht, dem einfachen Kleinstadtleben zu entrinnen. Angekommen in der Weltmetropole New York muss sie aber schnell feststellen, dass die vielen Unannehmlichkeiten & die eigene Unzufriedenheit in ihrem Leben weniger an der Umgebung, sondern viel mehr an ihr selbst liegt.
Natuerlich spielen diverse Maennergeschichten eine zentrale Rolle, bis hin zur einer Stromschocktherapie in einer Psychatrie und dem Suizidversuch.
Harte Kost, der die Protagonistin dort ausgesetzt wird. Das eigentlich Traurige dabei ist, dass die Figur der Esther starke Aehnlichkeit mit seiner Schoepferin aufweist, als einziger Unterschied bleibt der geglueckte Selbstmordversuch der Autorin.
Der Film wird Ende des Jahres, Anfang naechsten Jahres in die deutschen Kinos kommen & komme was wolle, aber der wird geguckt! Und wehe, ich bekomme nicht die ganze Tragik des Lebens zu spueren..
Ich bezweifle, dass Julia Stiles die Richtige fuer die Rolle ist, wobei ich bei ihr auch nicht sagen koennte, fuer welche Art von Rolle sie am besten geeignet waere. Wahrscheinlich wuerde ihr die ewige Jugend am besten stehen, so koennte sie fuer alle Zeit in Teeniefilmen mitspielen.
Aber gut, das wuerde auf Dauer ja auch keiner aushalten.



Hey süße
AntwortenLöschenHast einen schönen blog,werde hier häufiger mal vorbeischauen
Vielleicht magst du dich ja mal bei mir umsehen, ich berichte über alles mögliche und freue mich über jede neue leserin falls dir mein Blog gefällt...ich bin auch deine Leserin geworden
Liebe Grüße :-*